Bartimäus – Das Amulett von Smarkand

Lange hat er auf mich eingeredet und dann hatte ich aufeinmal nichts zu lesen und er hat es mir in die Hand gedrückt. Die Rede ist einmal von Alex („er“) und Bartimäus („es“), einem Buch über den gleichnamigen Dämon.

 

Mit 6 Jahren wird Nathanael seinen Eltern weggenommen (oder, eher abgekauft?) und von da an in London, der Hauptstadt des britischen Empire,zum Zauberer ausgebildet. Und mit Zauberer meine ich eher Beschwörer, denn die Zauberer hier werfen keine Feuerbälle oder fuchteln mit Zauberstäben sondern sie beschwören Dämonen und lassen diese dann Feuerbälle werfen… und fuchteln dabei mit Zauberstäben, denn es muss für uns „Gewöhnliche“ ja auch gut aussehen. Und wie das halt so ist, nach kurzer Zeit geht es drunter und drüber.

 

Ja, es ist definitiv ein Jugendbuch. Das heißt aber nicht, dass es schlecht oder für ältere Leute nicht lesenswert ist. Genau genommen schreib ich diese Review auch aus dem Grund, dass ich Band 2 lesen will, aber mir Alex es nicht geben will bevor ich eine Review geschrieben habe…

Also, was hab ich davon gehalten?

Das Buch ist gut geschrieben und wird größtenteils aus der Sichtweise von Bartimäus (aus der Ich-Perspektive) erzählt. Abgesehen von der normalen Geschichte findet man alle paar Seiten eine Fußnote (oder gleich mehrere) in denen Bartimäus nochmal seinen eigenen Senf zu seiner Geschichte eigenen Geschichte dazugibt. Das sind manchmal zusätzliche Informationen, mehr oder weniger hilfreiche Kommentare oder mehr oder weniger gute Witze.

Bartimäus ist sympathisch, teilweise auch wegen der oben erwähnten Fußnoten, Nathanael dagegen ist… sagen wirs so, ich kann ihn nicht ausstehen und habe das Gefühl, er sollte ruhig das ein oder andere Mal übers Knie gelegt werden. Allerdings, zu seiner Verteidigung, seine Erziehung war eher bescheiden. Sein Meister hat sich nicht um ihn gekümmert, außer seinen Privatlehrern hat er kaum Kontakte zur Außenwelt und generell halten sich Zauberer den Gewöhnlichen zu überlegen. Was Nathanael auch tut.

 

Fazit: Mir hat das Buch gefallen, auch wenn ich Nathanael nicht mag. Und, mir ist das Buch sogar auf der Buchmesse über den Weg gelaufen.

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